#MEINESCHWEIZ: ENTLEBUCH
16 Jul, 2020

11 unvergessliche Ausflugstipps fürs Entlebuch

1. Goldwaschen mit Gsto

Goldminen in ihrer Ganzheit wird man im Entlebuch nicht antreffen. Dass man aber mit Gold im Sack heimkehrt, ist gewiss. Im wilden Napfgebiet schlängelt sich die Fontanne durch die Chrächen und transportiert ihr Geschiebe mit, in welchem man das eine oder andere Glitzern entdecken wird. Gsto Unternährer und seine Goldwäscher kennen die Bäche rund um Romoos wie ihre Westentasche und zeigen den Goldgräbern die besten Plätze zum Goldwaschen. Mit Schaufel und Pfanne geht es an die Arbeit und man durchsucht das Geschiebe. Wenn am Schluss des Auswaschens noch etwas entgegenblinzelt, wird man strahlen – nicht vor Reichtum, aber vor Glück.

2. Food Trail Marbach

Dass sich die „Exoten“ in Marbach wohl fühlen, ist kein Geheimnis mehr! Die Tiere sind bereits seit 1996 in der Region heimisch, auf dem Hof von Bruno Renggli und seiner Familie in Marbach sind sie seit 2009 beheimatet. Um die Milch der Tiere zu nutzen hat die Familie Jaun von der Bergkäserei in Marbach eine Rezeptur für die Herstellung des berühmten Büffelmozzarellas entwickelt und stellte den ersten Schweizer Büffelmozzarella her.

Folgen Sie den Spuren der Wasserbüffel und entdecken Sie das idyllische Dorf von der kulinarischen Seite. Probieren Sie den berühmten und sehr schmackhaften Mozzarella und weitere Köstlichkeiten vom Büffel. Der FoodTrail in Marbach bietet einen erlebnisreichen Tag!

3. Erlebnis Energie Entlebuch

Luftibus, Feuerteufel & Moorgespenst – auf dem Themen-Wanderweg sind verschiedene Energien miteinander verbunden. Insgesamt sind es sechs Erlebnis-Plattformen, die über sechs Energiequellen orientieren: Fluss und Wasser, Licht und Sonne, Luft und Wind, Gas und Feuer, Wald und Holz. Im Sonnengarten können Experimentierfreudige ein Brennglas ausprobieren, bei den imposanten Windrädern beim Feldmoos kann man mit dem Einsatz des eigenen Körpers Melodien auf einer Pfeifen-Wippe komponieren und im Moorgebiet Mettelimoos gilt es, die wohltuende Wirkung des Moores im Tretbecken zu geniessen. Weiter informiert die Bohrplattform bei Finsterwald über die einzige Stelle in der Schweiz, an der jemals Erdgas gefördert wurde, 5289 m tief geht das Loch in den Boden. Im Chilewald sieht man anhand von Holzbeigen, welchen Energieverbrauch Häuser mit verschiedenen Energie-Standards haben. Dem Wasser entlang des Kanalweges folgend erreicht man zu guter Letzt das 1903 gebaute Wasser-Kleinkraftwerk Farb.

Die sechs Plattformen können frei besucht werden, entweder wie vorgeschlagen in der Reihenfolge oder auch nur einzeln zu Fuss, mit dem E-Bike oder teilweise auch mit dem Kinderwagen.

4. Wilde Moorlandschaften entdecken

Kaum eine andere Region der Schweiz besitzt so viele Naturschätze wie der «Wilde Westen» von Luzern. Hier finden sich die grössten und zahlreichsten Moorlandschaften der Schweiz und eine Tier- und Pflanzenwelt von internationaler Bedeutung. Kein Wunder wurde das Entlebuch von der UNESCO als erstes Biosphärenreservat der Schweiz ausgezeichnet. Auf 400 Quadratkilometern breitet sich eine mystische Welt aus, die Ruhe, Inspiration und Entspannung verspricht. Der über 80 km lange Moorlandschaftspfad führt in fünf Tagesetappen an die mystischen Moore heran und bietet aussergewöhnliche Erlebnisse: kantiger Schrattenfels und sanfte Moorlandschaften, tiefe Gräben und Schluchten aus der Eiszeit, steile Kalkfelsen der Schwändelifluh oder urtümliche Bergföhrenmoore und romantische Bergseeli. Während fünf Tagen durchwandern Sie die grösste Moorlandschaft der Schweiz und während Sie auf dem ausgeschilderten Moorlandschaftspfad wandern, faszinierenden Naturlandschaften geniessen und an den schönsten Plätzli genüsslich den mitgegebenen Lunch verspeisen, reist derweil Ihr Gepäck zum nächsten Übernachtungsort. Auch hier geniessen Sie Vielfalt – von der Übernachtung im Tipi auf der Alp bis zum 3*-Hotel mit regionalem 4-Gang-Menü – und fallen in einen tiefen, erholsamen Schlaf.

5. Clientis Flowtrail Marbachegg

Auf der Suche nach einem ganz besondere Mountainbike-Erlebnis? Biker von Klein bis Gross, ob Jung oder Alt sind gleichermassen begeistert von den vielfältigen Herausforderungen über Stock und Stein auf dem Flowtrail in Marbach. Schwierige Passagen sind signalisiert und können umfahren werden. Die rund 4 Kilometer lange Strecke von der Marbachegg nach Marbach eignet sich besonders für Mountainbiker, welche bereits Erfahrungen mit Singeltrails im Gelände gemacht haben. Spielerische Elemente wie Wellen, Kurven, Sprünge zaubern allen ein breites Grinsen ins Gesicht. Auch Fans von Table-Sprüngen kommen auf dem ausschliesslich mit natürlichen Materialien erstellten Flowtrail auf ihre Kosten. Alle Sprünge sind überrollbar und bieten somit für Könner wie auch für solche Biker, die sich langsam an Sprünge herantasten wollen, ihren Reiz. Steilere Passagen auf dem Trail können umfahren werden.

Ein weiteres Plus: Unten angekommen geht es ganz bequem mit der Gondelbahn wieder rauf auf die Marbachegg, um den Trail von Neuem zu befahren. Wer zwischendurch eine Pause braucht, findet im Berggasthaus Marbachegg, direkt neben der Bergstation, eine einladende Terrasse mit lokalen Speisen. Dabei geniesst man einen prächtigen Ausblick auf die imposante Schrattenfluh, den markanten Hohgant und die Berner Alpen.

6. Brienzer Rothorn – den höchsten Luzerner Berg geniessen & erleben

Wussten Sie, dass das Rothorn mit seinen 2350 m der höchste Berg des Kantons Luzerns ist? Über 690 Gipfel und der türkisblaue Brienzersee verzaubern mit einem einmaligen Panorama und einer 360-Grad Aussicht. Die Eiger-Nordwand scheint zum Greifen nah, mit einem Feldstecher könnte man glatt den Sörenberger Profi-Alpinisten Roger Schäli beim Klettern beobachten. Entdeckt man dazu noch einen Steinbock, ist die Verblüffung komplett. Ist die Kamera griffbereit, gelingt manchmal sogar ein Selfie mit den Steinböcken, oftmals tummeln sich die Könige der Berge rund um den Gipfel. Von Sörenberg gondelt man übrigens ganz bequem mit der Luftseilbahn in nur 10 Minuten auf das Brienzer Rothorn. Nach einem 5-minütigen Fussmarsch zum höchsten Punkt auf 2350 m ü. M. geniesst man die beste Rundumsicht auf Seen, Berge und Täler. Zurück beim Gipfel-Restaurant ist der Entlebucher Gastgeber André Emmenegger bereit, ein kulinarisches Erlebnis zum Besten zu geben. Und nicht vergessen: auf der Aussichtsterrasse steht die Steinbock-Schaukel – perfekt platziert vor den Berner Hochalpen – um ein Erinnerungsfoto zu schiessen. Mit dem Skiline-Photopoint wird das Bergbahnticket als Auslöser verwendet und das Bild kann später Online oder auf der App heruntergeladen werden.

Ein besonderes Erlebnis für Frühaufsteher ist die Sonnenaufgangsfahrt, jeweils am Sonntag im Juli und August. Die aufgehende Sonne über den Berggipfeln, der Blick über dem schimmernden Eisee oder Brienzersee sind einmalig und mit etwas Glück erhascht man noch ein paar Steinböcke, oder anderes Wild wie Gämsen oder Steinadler. Während man dem staunen kaum nachkommt, wird im Gipfel-Restaurant bereits das herzhafte Frühstück vorbereitet. Eine Frühzeitige Reservation dazu ist empfehlenswert.

7. Brienzer Rothorn – den höchsten Luzerner Berg geniessen & erleben

Wussten Sie, dass das Rothorn mit seinen 2350 m der höchste Berg des Kantons Luzerns ist? Über 690 Gipfel und der türkisblaue Brienzersee verzaubern mit einem einmaligen Panorama und einer 360-Grad Aussicht. Die Eiger-Nordwand scheint zum Greifen nah, mit einem Feldstecher könnte man glatt den Sörenberger Profi-Alpinisten Roger Schäli beim Klettern beobachten. Entdeckt man dazu noch einen Steinbock, ist die Verblüffung komplett. Ist die Kamera griffbereit, gelingt manchmal sogar ein Selfie mit den Steinböcken, oftmals tummeln sich die Könige der Berge rund um den Gipfel. Von Sörenberg gondelt man übrigens ganz bequem mit der Luftseilbahn in nur 10 Minuten auf das Brienzer Rothorn. Nach einem 5-minütigen Fussmarsch zum höchsten Punkt auf 2350 m ü. M. geniesst man die beste Rundumsicht auf Seen, Berge und Täler. Zurück beim Gipfel-Restaurant ist der Entlebucher Gastgeber André Emmenegger bereit, ein kulinarisches Erlebnis zum Besten zu geben. Und nicht vergessen: auf der Aussichtsterrasse steht die Steinbock-Schaukel – perfekt platziert vor den Berner Hochalpen – um ein Erinnerungsfoto zu schiessen. Mit dem Skiline-Photopoint wird das Bergbahnticket als Auslöser verwendet und das Bild kann später Online oder auf der App heruntergeladen werden.

Ein besonderes Erlebnis für Frühaufsteher ist die Sonnenaufgangsfahrt, jeweils am Sonntag im Juli und August. Die aufgehende Sonne über den Berggipfeln, der Blick über dem schimmernden Eisee oder Brienzersee sind einmalig und mit etwas Glück erhascht man noch ein paar Steinböcke, oder anderes Wild wie Gämsen oder Steinadler. Während man dem staunen kaum nachkommt, wird im Gipfel-Restaurant bereits das herzhafte Frühstück vorbereitet. Eine Frühzeitige Reservation dazu ist empfehlenswert.

Entlang von steilen Felsen, schroffen Graten, Geröllhalden und felsdurchzogenen alpinen Weideflächen führen verschiedenste Wanderwege auf das Brienzer Rothorn und wieder runter – nach Sörenberg, ins hübsche Holzschnitzerdorf Brienz, über den Grat bis nach Interlaken, Brünig- oder Glaubenbielenpass. Auch ambitionierte Moutainbiker finden Gefallen am höchsten Luzerner Berg. Die Abfahrten eignen sich ausschliesslich für Könner und Kenner, die Routen führen auf schmalen Pfaden über Stock und Stein.

8. Beim Köhler

Rauchzeichen im Napf – es dampft und raucht schon von weitem, wenn im Meiler das Feuer entfacht wird. Die traditionelle Meilerköhlerei von Romoos und Bramboden ist europaweit einzigartig. Die rauchenden Meiler, die Arbeit mit dem Feuer, der Vorgang im Verborgenen, die alchemistisch anmutende Verwandlung von Holz zu Kohle – all dies strahlt bis heute etwas Magisches aus. Politisch unkorrekt wird getrunken, geraucht und geflucht – dabei beeindruckt der respektvolle Umgang der Menschen untereinander wie auch der Umgang mit der einheimischen Ressource Holz, mit Feuer und Rauch im harten Köhleralltag. Erleben Sie diese Tradition und die überraschend geselligen Köhler hautnah auf einer öffentlichen Exkursion «Unterwegs mit dem Köhler» oder auf dem neu ausgeschilderten «Köhlerweg» durch das Napfgebiet.

9. Tauche ein – Atme auf

Nach einem knapp 30-minütigen Spaziergang zur Kneippanlage in Flühli wähnen Sie sich mitten in einem Bilderbuch. Der kräftige Duft des farbenfrohen Kräutergartens begrüsst und begleitet Sie beim Betreten der wunderbar in die Natur eingebetteten Anlage zum Kneippen, die 2003 beim Schwandalpweiher gebaut wurde. Glasklar bis zum Grund wird der Weiher in Szene gesetzt durch Holz-Stege und Bänke, alles aus einheimischem Holz. Hübsche Steinmauern umrahmen das prächtige Bild. Man munkelt wohl zu Recht, dies sei die schönste Kneippanlage der Schweiz. Dieser Kraftort lädt zur Erholung z. B. nach einer schönen Wanderung auf den 2040 m. ü. M. gelegenen Fürstein ein oder einfach um dem Alltag zu entfliehen und die Seele baumeln lassen. Das (Berg-)kristallklare Wasser, die verschiedenen Ruhezonen und der Kräutergarten sind Balsam pur für Körper und Geis.

10. Mit Söppli die Moorlandschaft entdecken

Ein Highlight für Familien verspricht das Mooraculum in Sörenberg. Der grosse Erlebnis-Spielplatz rund ums mystische Thema «Moor und Moorlandschaften» wartet direkt bei der Bergstation der Gondelbahn Rossweid Sörenberg auf neugierige Forscher und flinke Kletterer. Der sympathische Söppli zeigt die Besonderheiten der wertvollen und mystischen Moore und natürlich auch seine Freunde, die Moorbewohner. Dabei kommt auch das Spielen nicht zu kurz! Frösche werden gerettet, indem Wasser ab- und umgeleitet wird, mit überdimensional grossen Holzfiguren kann selber ein Konzert der Moorbewohner gestaltet werden, oder besondere Anziehungspunkte sind auch der Klettergarten und ein flacher Teich, der mit einem Floss überquert werden kann.

Auf dem Sonnentauweg werden die Kinder später von der kecken Hochmoor-Mosaikjungfer Mira begleitet. An 17 Erlebnisstationen gibt es mit allen Sinnen Spannendes zum Thema Moor zu erleben und erfahren. Die farbenprächtigen Flachmoore entlang des Weges verzücken mit hübschen Blumen, darunter viele Orchideen, und im Heidelbeer-Hochmoorwald fühlt man sich angesichts der knorrigen Bergföhren geradewegs in eine andere Welt versetzt. Und am Schluss geht’s natürlich mit den Fat Trottis zurücks ins Tal.

11. Abenteuer im Wilden Westen von Luzern mit Pferde-Trekking

Ein Hauch von Wildem Westen bietet Sörenberg, fast wie im weit entfernten Kanada. Reite mit Hans Stucki durch die Wildnis der UNESCO Biosphäre Entlebuch, wo vieles noch ein bisschen natürlicher ist als sonst irgendwo. Wo dich das Echte und Unverfälschte mit einem unvergleichlichen Charme verzaubert. Auf den Halbtages oder Ganztages Trekking-Touren reiten Sie vorbei an dem imposanten Brienzergrat und durch blumige Moorlandschaften, bei der längeren Tour sogar bis zum Fusse der Schrattenfluh. Die Schrattenfluh ist die Rocky Mounteins von der UNESCO Biosphäre Entlebuch – karstig, wild, einfach schön. Die Mittagsrast verbringen Sie gemeinsam am Lagerfeuer oder bei schlechtem Wetter in einem Alp-Beizli.

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit der UNESCO Biosphäre Entlebuch. Bilder: UNESCO Biosphäre Entlebuch

Wo liegt das Entlebuch?

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